Blogger werden in 2021: Wie starte ich einen eigenen Blog

Als Blogger mit Themen, die einem am Herzen liegen, online gehen, positive Resonanz erhalten und vielleicht sogar Geld verdienen – das reizt so manchen, doch vor dem Erfolg stehen zunächst einige Herausforderungen. Dennoch gilt noch immer und trotz der zahllosen existierenden Blogs: Wer etwas Wertvolles und Interessantes auf ansprechende Weise vermittelt, kann es schaffen. Die erste wichtige Frage dabei ist natürlich, ob der Blog einfach ein Hobby sein oder das Hobby ergänzen soll, oder ob er sich irgendwann bezahlt machen sollte. Dazu kommen einige wichtige Aspekte.

Blogger sollten gut schreiben können

Um Leser zu gewinnen und über Empfehlungen und Shares Verbreitung zu finden, muss ein Blog gut geschrieben sein. Was „gut“ ist, kann dabei allerdings nicht verbindlich festgelegt werden, denn ein Musikblog für eine überwiegend jugendliche Leserschaft verwendet einen anderen Stil als ein History-Blog, der sich an Ü40-Leser wendet! In beiden Fällen muss man jedoch den richtigen Ton treffen, interessant formulieren und den Wunsch wecken, diesem Blog treu zu bleiben.

Allerdings sind Thema und Zielgruppe nicht immer Bereiche für viele Worte – deshalb können Blogs in weiten Teilen ergänzt werden um

  • Videoclips auf Plattformen wie YouTube
  • Anleitungen und Grafiken auf Instagram oder Pinterest
  • Podcasts

So lässt sich das Angebot auf den Inhalt und die Leserschaft abstimmen.

Expertise zählt

Damit ein Blog Erfolg hat, muss er einen Bedarf decken, ein Problem lösen, ein interessantes Angebot vorstellen – am besten alle drei zusammen. Das klappt nur, wenn man als Blogger in einem bestimmten Bereich über gute Kenntnisse verfügt, die man nun teilen möchte. Verlangt sind dabei nicht unbedingt professionelle Einsichten auf Kernforscherniveau, sondern auch eigene Erfahrungen und Ideen. Um ein Beispiel zu nennen: Blogs über Schmetterlinge Europas gibt es in Hülle und Fülle. Warum sollte ein Leser hier einem neuen Blog folgen? Anreize schaffen Specials wie Tipps für perfekte Schmetterlings-Fotos, gelegentlich eingestellte kleine Dokus oder auch Reiseempfehlungen zu Standorten, an denen seltene Arten gesichtet werden können.

Einsatzbereitschaft und Lernfähigkeit sollte man mitbringen

Ein Blog ist nicht einfach nur eine WordPress- oder Wix-Seite, auf der der künftige Star-Blogger gelegentlich Texte postet. Soll der eigene Blog auch finanziell erfolgreich sein, muss die Seite samt ihren Inhalten eher früher als später auf ein bestimmtes Niveau gehoben werden und alle Register ziehen. Blogger müssen sich mit der Nutzung sozialer Medien und den Grundlagen der Suchmaschinen-Optimierung vertraut machen, um die eigenen Seiten möglichst weit oben in den Ergebnissen der wichtigsten Suchmaschinen zu positionieren.

Zeit, auch Geld, Geduld und Enthusiasmus sind gefragt, denn ein guter Blog ist verbunden mit

  • einem aussagekräftigen eigenen Domain-Namen
  • angeschlossenen und regelmäßig gepflegten Facebook-, Twitter- und Instagram-Accounts
  • zielführend ausgewählten Keywords, nach denen die eigenen Leser bevorzugt suchen
  • ständig neuem Content, der den Blog für die Crawler der Suchmaschinen interessant hält

Domain? Crawler? Keywords? Wer vor diesen Fachbegriffen zurückscheut, wird mit einem Blog nicht über die Anfangsphase hinauskommen. Umgekehrt kann sich jeder, der es wirklich möchte, dank online verfügbarer Ressourcen mit allem vertraut machen, was man benötigt, um einen Blog gut zu positionieren. Ein wenig Geduld ist dabei auf jeden Fall wichtig, denn der Weg zum Erfolg führt – wie fast immer – über Versuch und Irrtum.

Wie verdienen Blogger nun eigentlich Geld?

Eine der wichtigsten Fragen von Einsteigern ist natürlich, woher Blogger überhaupt ihre Verdienste beziehen. Die Antwort darauf ist in jedem Fall Werbung. Das kann auf unterschiedliche Weise ablaufen. Blogger können mit bestimmten Unternehmen oder Marken direkte Übereinkünfte treffen und dabei auch die Vergütung besprechen. Das ist der Fall bei bereits erfolgreichen Mode-Bloggern mit großer Gefolgschaft, die schon einen eigenen „Markenwert“ haben.

Einsteiger können eher auf zwei Modelle zurückgreifen – nämlich Bannerwerbung und Affiliate-Links. Bei der Bannerwerbung werden, wie der Name erkennen lässt, Werbebanner mit Verlinkung zum Partner auf der Website des Bloggers positioniert, die Vergütung erfolgt auf der Grundlage der Klicks oder aber der tatsächlich getätigten Abschlüsse.

Letzteres ist auch bei Affiliate-Links der Fall. Die wohl einfachste Möglichkeit, hier einzusteigen, bietet eine Kooperation mit Amazon, deren Affiliate-Programm anschaulich erklärt wird. Nutzer erhalten ein persönliches Kundeninterface und können so ihre Klicks und Einnahmen selbst verfolgen und verwalten. Welche Produkte vorgestellt werden, bleibt natürlich dem Blogger überlassen. Im Fall des beispielhaften Schmetterlings-Blogs können das Naturführer sein, zu denen verlinkt wird, aber auch Fotozubehör oder sogar touristische Angebote.

Durchstarten mit Unterstützung

Wenn der Wunsch zum Bloggen und das Konzept stehen, kommt es oft auf knackige, interessante Texte an, mit denen ein guter Start gelingt. Die Formulierung, Textlänge und Keyword-Einbindung stellt gerade für angehende Blogger zunächst eine Herausforderung dar. Gut, dass es Hilfe gibt – denn professionelle Autoren können einem Blog das perfekte Finish verleihen, mit dem er sich von den Wettbewerben abhebt. Selbst wissenschaftliche Experten stehen hier zur Verfügung, so dass auch anspruchsvolle Themenbereiche besprochen und präsentiert werden können. Auch das Korrekturlesen und Lektorieren von Blogtexten ist eine Dienstleistung, die erheblich zum späteren Erfolg beitragen kann – mit einer Ghostwriting-Agentur sind Blogger immer auf der sicheren Seite.

 

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