Cashback – was ist das denn?

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Legt man Statistiken aus dem Jahr 2018 zugrunde, bewegt sich der Anteil der Online-Käufer bei rund 72 Prozent – Tendenz steigend. Natürlich sind die meisten Kunden darauf bedacht, Preisvorteile bei ihren Einkäufen zu erlangen. Um dieses zu realisieren, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Ein bekanntes System ist beispielhaft Pay-Back, das jedoch vorwiegend für das Shopping in lokalen Geschäften konzipiert wurde.

Wer als Sparfuchs Online-Shopping betreibt, sollte daher vorzugsweise Cashback nutzen. Übersetzt bedeutet der Begriff in etwa „Geld zurück“. Die Einkäufe werden als nicht mit irgendwelchen Sachpreisen belohnt, sondern mit Bargeld. Dieser Betrag setzt sich in vielen Fällen aus dem Netto-Preis des erworbenen Produkts sowie der Cashback-Rate des ausgewählten Cashback-Anbieters zusammen. Hier stehen den Verbrauchern verschiedene Portale zur Verfügung, wobei die Cashback-Beträge nach einem Test der Stiftung Warentest stark variieren können. Das Verbraucher-Portal kommt darüber hinaus zu dem Schluss, dass sich damit deutlich mehr Geld einsparen lässt als mit den übrigen Rabattkarten.

Beispiel:
Nettopreis eines Produkts: (Mehrwertsteuer wird immer herausgerechnet) 100.00 Euro

Cashback-Rate:                                                                                      5 Prozent
Für den Einkauf werden also 5.00 Euro dem Konto des Käufers auf dem Cashback-Portal gutgeschrieben.

Wie funktioniert Cashback?

Cashback-Portale wie z.B Elitebonus.de vermitteln Kunden an Online-Shops und erhalten dafür eine Provision. Ein Teil davon wird an den Käufer weitergegeben. So entsteht eine Win-Win-Situation, von der alle Parteien profitieren.

 

Bevor es aber mit der Cashback-Aktion losgehen kann, muss sich der Kunde auf einem der Anbieterseiten registrieren. Im weiteren Verlauf sind danach folgende Schritte erforderlich:

 

 

  • Anmeldung auf dem Cashback-Portal
  • Den gewünschten Online-Shop auf der Cashback-Seite suchen
  • Online-Kauf per Klick öffnen
  • Einkauf durchführen und abschließen

Im Rahmen der Suche nach dem gewünschten Händler folgt man dessen Link, über den der Cashback-Anbieter verfolgen kann, welches Produkt erworben wurde. Prinzipiell wird der Kauf binnen der folgenden drei Tage auf Cashback-Portal erfasst, da dieses immer für die Auszahlung der Prämie verantwortlich ist. Sollte es dabei zu Problemen kommen, besteht die Möglichkeit einer sogenannten Nachbuchungsanfrage. Hierbei wird die Rechnung via Scan an das Portal übersandt, sodass der Einkauf nachvollzogen werden kann.

Auch wenn das Online-Shopping ordnungsgemäß abgelaufen ist, kann es einige Zeit dauern, bis der Rabattbetrag dem Konto gutgeschrieben wird. Hintergrund ist der, dass der Händler erst bestätigen muss, dass die Ware bezahlt und nicht zurückgesandt wurde. Nachdem der Betrag auf dem Cashback-Konto gutgeschrieben wurde, muss der Kunde dann die Auszahlung auf dessen Girokonto separat veranlassen. Eine automatische Überweisung erfolgt nicht.

Welche Ersparnis ist möglich?

Generell ist dieses davon abhängig, welchen Deal die Cashback-Anbieter mit den Online-Shops ausgehandelt haben. So sind nach einschlägigen Erfahrungen Einsparungen zwischen 2 und 12 Prozent, je nach Artikel, durchaus realistisch. So erhält man exemplarisch bei hochwertigen Schuhen einen Rabatt von bis zu 10 Prozent, während es bei einem Laptop lediglich 2 bis 5 Prozent sind.

Allerdings ist hier zu beachten, dass für die gleiche Warengruppe von den verschiedenen Cashback-Portalen die Rabattspanne erheblich variieren kann. Es gilt also, Anbieter sorgfältig zu vergleichen. Daher ist es durchaus sinnvoll sein, sich bei mehreren Portalen anzumelden, zumal diese mit einer unterschiedlichen Anzahl an Online-Shops kooperieren. Die Anzahl der Kooperationspartner bewegt sich zwischen 2.000 und 10.000.

Die beliebtesten Cashback-Portale

 

Folgende Cashback-Portale zählen nach Meinung der Kunden zu den beliebtesten Anbietern:

 

  • Shoop
  • Getmore.de
  • Link-o-mat
  • iGraal
  • Cash Sparen
  • Aklamio

Darüber hinaus stehen natürlich noch weitere Anbieter zur Verfügung, die ein ordentliches Einsparpotenzial versprechen. Daher sollten möglichst viele Portale zuvor verglichen werden, um die bestmöglichen Optionen herauszufiltern.





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