Ein Blog betreiben mit dem CMS DotClear

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Hallo liebe Leser! Hier meldet sich der gelegentliche Autor dieses Blogs Alex Liebrecht und diesmal habe ich für euch einen Artikel, in dem ich davon erzähle, wie man mit dem französischen CMS namens DotClear ein Blog betreiben kann.

Aktuell ist DotClear in der Version 2.7.3 auf dem Markt und sie kann man hier downloaden. Die Installation der Software ist denkbar einfach. Ihr lädt alle Files auf den Webspace hoch, navigiert zu eurer Domain und der Installer müsste starten. Wenn das so nicht sein sollte, dann schaut doch bitte in den Dateien auf dem Webspace nach dem Verzeichnis Install. Aber soweit ich es noch im Sinne habe, muss man nur die eigene Domain ansurfen.

Danach muss man die sehr kurze Installationsroutine durchgehen, Datenbankdaten und die Benutzerdaten eingeben. Dann ist euer Blog installiert und ihr könnt euch im Backend auch schon anmelden. Ihr solltet noch unbedingt die deutsche Sprache installieren. Eine deutsche Sprachdatei bekommt ihr hinter diesem Link. Dort in der Liste sucht mal nach “de” und sie könnt ihr als ZIP herunterladen, lokal entpacken und dann auf den Webspace ins Verzeichnis “Locales” hochladen. Im Backend müsst ihr dann in den Blogeinstellungen und den Usereinstellungen die deutsche Sprache auswählen. Das wars auch schon.

Wenn ihr danach alles auf Deutsch habt, wird es schon wesentlich angenehmer, damit zu arbeiten. Gleich danach kann ich euch empfehlen, neue Seiten zu erzeugen. Es sind dann meistens das Impressum, Datenschutz und eigene Seiten wie Über-Mich oder meine Projekte oder Ähnliches. Man muss diese Seiten nur noch in der Navigation anzeigen lassen. Dafür nutzt ihr im Backend von DotClear den Menüpunkt “SimpleMenu“. Ihr müsst einen neuen Link hinzufügen und könnt im kleinen DropDown-Menü auswählen, dass euer neuer Link eine vorher erstellte Seite ist. Das ist sehr leicht und ihr kommt damit zurecht.

Ich zeige euch hier mal einen Screenshot meines DotClear-Blogs, damit man sich das neue Standard-Theme “Berlin” ansehen kann.

dotclear-blogSo schaut es aus. Die rote Leiste im Header ist die Navigation, die verschwinden kann, wenn man sie nicht sehen möchte bzw. sie ist versteckt und man kann sie aber im Frontend anzeigen lassen.

Nachdem ihr so eure separaten Seiten erzeugt habt, sollte man noch einige Plugins installieren. Das können Gravatare in den Posts und den Kommentaren sein, Social Media Buttons, Email-Benachrichtigung bei Kommentaren(ein Plugin, welches ich leider aus den Augen verloren habe) und so manch andere Plugins, die ihr aus dem Backend heraus installieren könnt.

DotClear-Themes, welche man ebenfalls aus dem Backend heraus installieren kann und die Plugins bekommt man noch hinter diesem Link. Das Verzeichnis ist aber teilweise auf Französisch und da muss man schauen, ob man es verstehen kann. Ich habe es bei mir beim Standard-Template belassen, habe Social Media Buttons und Gravatare installiert und werde noch bei Zeiten Google Adsense einbinden.

Wenn ihr euch das alles angesehen habt, könnt ihr euren ersten Blogartikel erzeugen. Das geht auch ganz leicht, mittels des neuen visuellen Editors. Leider hat man den Luxus von WordPress nicht, sodass der Editor immer oben angezeigt wird, egal wie viel Text man erstellt, aber man macht sich das Fenster des Editors so auf, dass es etwas grösser ist und tippt dann den Text ein.

Ihr könnt mit den Kategorien und den Tags arbeiten und solltet auch die Tags nutzen, denn diese kann man erstens auf der Startseite in der Sidebar anzeigen lassen, sie dienen auch zur internen Verlinkung und auf der Archiv-Seite gibt es die Tags nochmals.

Bei dem neuen Standard-Theme “Berlin” wird der erste Blogartikel in voller Länge angezeigt und die darauf folgenden als Anleser. Wenn ihr im Text ein Bild eingebunden habt, wird es im zweiten Artikel im Anleser als kleines Thumbnail angezeigt. So wäre das nun mit dem Erstellen eines Artikels geklärt.

Es gibt bei DotClear noch die Blogsidebar, die ihr gerne nutzen könnt. Die Inhalte der Sidebar können sein, letzte Kommentare, letzte Beiträge, RSS-Feeds, eure Links/Blogroll, Zufallsbeiträge, Kategorien, Tags und einiges andere. Um die Sidebar zusammenzustellen, geht ihr im Backend zu den Anzeigehilfen. Dort muss man keine Kunst vollbringen und wird sich rasch zurechtfinden. Stellt euch die Sidebar zusammen, kontrolliert es im Frontend und freut euch, wenn ihr viele zusätzliche Inhalte darstellen lassen könnt.

Danach könnt ihr fortlaufend bloggen und euer Blog promoten und wie man das macht, habe ich schon mehrmals auf meinen Blogs beschrieben gehabt und der Lothar hat es hier sicher auch schon getan. Einfach mal intern suchen.

Mein Fazit:

DotClear ist ein cooles CMS ohne viel SchnickSchnack, hat Blog-Funktionalitäten und eignet sich ganz gut für den Betrieb eines vollwertigen Blogs. Verwechselt es aber mit WordPress nicht, denn es ist kein WordPress, sondern eine eigenständige Variante eines Blogsystems, mit dem man Spass haben kann – vorausgesetzt man nutzt es etwas länger als nur zum Testen.

Freue mich auf euer Feedback und Social Media Signale

by Alexander Liebrecht

 





3 Kommentare

  1. Hallo Lothar,
    sehr gerne! Ich habe soeben ein DotClear-Plugin namens myMeta entdeckt und damit kann man die Metas bei Seiten und Posts ausfüllen. Ich habe jetzt in den Optionen des Plugins drei Felder wie Keywords, Meta-Beschreibung und Robots-Anweisungen angelegt und muss es selbst noch testen.
    ….
    Dafür muss ich einen Artikel schreiben, die Metas ausfüllen und dann im Quelltext nachschauen, ob es korrekt angezeigt wird. Dann kann ich dir sagen, ob das Plugin dafür geeignet ist.
    ….
    Ansonsten habe ich mich damit noch nicht befasst und meine Kontaktdaten etc.pp. sind schon zahlreich im Google Index vertreten, da auch viele CMS im Einsatz sind.

  2. Gleich danach kann ich euch empfehlen, neue Seiten zu erzeugen. Es sind dann meistens das Impressum, Datenschutz und eigene Seiten wie Über-Mich oder meine Projekte oder Ähnliches.

    Hallo Alex,
    vielen Dank für diese ausführliche Vorstellung des CMS DotClear.

    Ich habe da eine kurze Frage. Wenn man so Seiten wie Impressum;Datenschutz und übermich Seiten veröffentlicht dann sollten diese Seiten in der Regel nicht im Suchmaschinen Index zu sehen sein (so möchte ich es zumindest)
    Kann man mit dem CMS DotClear auch einzelnen Seiten meta robots Anweisungen wie noindex, follow geben?

    Bei WordPress geht das ja über ein Seo Plugin.

    Grüße
    Lothar

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